Fresh from the trenches: Cyber Confessionals Season 3 is here.

Listen Now

Laut Firemon Insights scheitern 58 % der Firewalls an entscheidenden Compliance-Prüfungen

Table of contents

    Die neue Version FireMon Insights 2.0 deckt anhaltende Richtlinienrisiken in hybriden Unternehmensnetzwerken auf und belegt damit den wachsenden Bedarf an KI-gesteuerter Richtlinienintelligenz und -automatisierung. 

    Lenexa, Kansas, 2. Juni 2026 – FireMon, ein führender Anbieter von Lösungen für Netzwerksicherheit und Firewall-Richtlinienmanagement hat heute FireMon Insights 2.0 vorgestellt. Die neue Version markiert einen richtungsweisenden Schritt im Bereich der KI-gesteuerten Richtlinienintelligenz für hybride Unternehmensnetzwerke. Die Einführung erfolgt vor dem Hintergrund einer aktuellen Analyse von FireMon. Die Ergebnisse zeigen, dass Richtlinienumgebungen einen Komplexitätsgrad erreicht haben, der eine manuelle Verwaltung im großen Maßstab nicht mehr zulässt. Dadurch häufen sich veraltete Regeln, unkontrollierte Änderungen und ungelöste Risiken in einem Tempo, das die Kapazitäten der Teams zur Problembehebung bei Weitem übersteigt.

    Die Analyse-Plattform FireMon Insights hat in der aktuellen Untersuchung 9,2 Millionen Richtlinienprüfungen ausgewertet und dabei das Richtlinienverhalten in komplexen hybriden Netzwerken in großem Maßstab analysiert. Die Ergebnisse decken ein strukturelles Problem im Sicherheitsbetrieb auf: Manuelle Richtlinienverwaltung ist grundlegend ineffizient und ermöglicht eine rasche Ausweitung von Risiken über die gesamte Angriffsfläche. Ursächlich dafür ist eine Umgebung, in der schwerwiegende Richtlinienverstöße über einen längeren Zeitraum unbehoben bleiben Diese Situation wird durch ungenutzte und redundante Regeln noch verschärft.

    FireMon Insights 2.0 behebt diese Diskrepanz, indem es über statische Dashboards und Momentaufnahmen hinausgeht und KI-gestützte, kontinuierliche operative Erkenntnisse hinsichtlich der unternehmensweiten Richtlinienumgebung liefert. Die neue Version wendet KI nicht nur für die Erstellung der Berichte an, sondern bindet dabei auch den operativen Kontext der Richtliniendaten ein. Anstatt lediglich den Status von Richtlinien zu melden, hilft die KI-gestützte Plattform Sicherheitsteams dabei, operative Risiken zu identifizieren, Probleme zu erkennen, die sich über einen längeren Zeitraum hinziehen, und Bereiche zu ermitteln, in denen Automatisierung die Richtlinienkomplexität reduzieren und die Kontrolle über hybride Netzwerke verbessern kann.

    Sicherheitskontrollen sind nur so effektiv wie die Richtlinien, die sie steuern. Eine fehlende Richtlinien-Kontrollebene (Policy Control Plane) hat zur Folge, dass diese Probleme fortbestehen und sich weiter verschärfen. Die anonymisierten Daten aus der FireMon Insights-Plattform zeigen:

    • 58 % der Firewalls bestehen Prüfungen mit hoher Risikoeinstufung nicht und 48 % fallen sogar bei der höchsten Kritikalistätstufe durch diese Prüfungen. 69 % der Firewall-Regeln werden nicht genutzt. 45 % der Firewalls wurde kein dafür Verantwortlicher zugewiesen oder sie sind nicht dokumentiert, was zu Lücken im Audit und zu operativen blinden Flecken führt.
    • 17 % der Regeln sind redundant oder werden durch andere Regeln überdeckt, was die operative Komplexität erhöht und potenzielle Fehlkonfigurationen verschleiert.
    • Im Vergleich zu manuellen Änderungen weisen automatisierte Richtlinien-Workflows ein um 67 % geringeres Änderungsrisiko auf.

    „Die Komplexität von Firewalls ist nicht mehr nur ein operatives Problem, sondern ein Kontrollproblem“, sagt Jody Brazil, CEO von FireMon. „Sicherheitsteams haben massiv in Firewalls, Cloud und Segmentierungsplattformen investiert. Ohne Richtlinienkontrolle lassen sich diese Umgebungen kaum noch sicher verwalten. Das Problem ist nicht mehr der Mangel an Tools, sondern der Mangel an operativer Kontrolle.“

    Durch die Verknüpfung von Richtliniendaten mit dem operativem Kontext unterstützt FireMon Insights 2.0 Teams dabei, Risiken schneller zu erkennen, die Behebung intelligent zu priorisieren und repetitive Aufgaben zu automatisieren, die eine sichere Richtlinienänderung verlangsamen und das operative Risiko erhöhen. In den ersten sechs Monaten reduzierten Kunden, die FireMon Policy Manager nutzen, Kontrollfehler um bis zu 31 %. Zu den neuen und verbesserten Funktionen gehören:

    • Policy Change Intelligence: Integrierte Analyse von Richtlinienänderungen, die manuelle Exporte und Tabellenkalkulationen überflüssig macht und dabei Nacharbeiten, operative Ineffizienzen sowie Automatisierungspotenziale zur Reduzierung von Richtlinienrisiken aufzeigt.
    • Workflow-Intelligence: Transparenz darüber, wie Änderungsanfragen den Richtlinien-Workflow durchlaufen – mit Fokus auf abgelehnte Anfragen, Überarbeitungsschleifen, Genehmigungsengpässe und Möglichkeiten zur sicheren Ausweitung der Automatisierung.
    • Automation Effectiveness: Analysen, die repetitive manuelle Arbeiten identifizieren und aufzeigen, wo Automatisierung Kosten senken, die Konsistenz verbessern und das Risiko von Richtlinienänderungen verringern kann.
    • Control Failure Analysis: Erkenntnisse darüber, welche Kontrollen am häufigsten versagen und wo Fehler wiederholt auftreten, damit Teams die risikoreichsten Probleme in der gesamten Umgebung priorisieren können.
    • Policy Posture Trends: Bewertungen und Trendanalysen im Zeitverlauf zeigen auf, wo Richtlinien versagen, welche Risiken daraus entstehen und was vorrangig behoben werden muss.
    • Control-Level Visibility: Domänenbasierte Transparenz auf Kontrollebene mit Bestanden/Nicht-bestanden-Auswertung, die Teams ermöglicht, Richtlinien- und Compliance-Probleme auf verwalteten Geräten schnell zu lokalisieren.

    „Technologien wie Mythos werfen ein grelles Licht auf eine Realität, die Sicherheitsteams nicht länger ignorieren können: Jedes vernetzte System ist angreifbar”, sagt Brazil. „Da KI die Geschwindigkeit und das Ausmaß von Angriffen beschleunigt, werden Firewalls, Segmentierung und Policy Governance wichtiger denn je. Unsere Insights-Daten zeigen, dass den meisten Unternehmen nach wie vor die operative Kontrolle fehlt, die erforderlich ist, um Richtlinien in hybriden Umgebungen konsistent zu verwalten. Deshalb werden Netzwerksegmentierung, Mikrosegmentierung und kontinuierliche Policy Governance zur unverzichtbaren Grundlage, um die Angriffsfläche zu reduzieren und den Schaden zu begrenzen.”

    Mit Insights 2.0 stärkt FireMon seine Rolle als Network Security Control Plane für Unternehmen, die firewallübergreifend, in der Cloud, in segmentierten und hybriden Infrastrukturen agieren. FireMon Insights 2.0 ist ab sofort für alle FireMon-Kunden verfügbar.

    Kunden können sich außerdem über den nachstehenden Link für das Insights 2.0-Webinar registrieren, um mehr zu erfahren: Von der Transparenz zur Aktion: Wie sich Sicherheitsrisiken erkennen, erklären und reduzieren lassen. https://discover.firemon.com/webinar-from-visibility-to-action/

    Über FireMon

    FireMon ist der Begründer des Network Security Policy Management (NSPM) und betreibt die Steuerungsebene für Sicherheitsrichtlinien in modernen Unternehmensnetzwerken. Als autoritative Schicht oberhalb der Durchsetzungstechnologien prüft FireMon kontinuierlich, ob implementierte Regeln, Segmentierungen und Zugriffskontrollen über Firewalls, Cloud-Netzwerke und Mikrosegmentierungsplattformen hinweg wie vorgesehen funktionieren.

    Die FireMon-Plattform kombiniert Firewall-Richtlinienmanagement, eine Zero-Trust-Steuerungsebene, KI-gestützte Richtlinienkontrolle und risikobewusstes Richtlinienänderungsmanagement, um Richtlinienabweichungen zu erkennen, Risiken zu quantifizieren und priorisierte Korrekturmaßnahmen voranzutreiben. Globale Unternehmen, Regierungsbehörden und Dienstleister vertrauen auf FireMon, um messbare Risiken zu reduzieren und kontinuierliche Compliance sicherzustellen.

    FireMon | Policy is Power

     

    Erfahren Sie mehr über FireMon Insights